Und wie geht es nun weiter?
Ja wie geht es denn weiter?
Nach Plan – wie auch sonst ;)
Zwischenziel 1 : Hund geht auf Kommando auf seinen Platz und bleibt dort bis ich ihn frei gebe
Zwischenziel 2 . Hund bleibt auf Decke auch wenn es schellt
Zwischenziel 3 : Hund bleibt ruhig auf Decke , auch wenn es schellt
Ziel erreicht wenn das alles auch mit Besuchern klappt
Denke mal das ist ein guter Kompromiss . Ob es geklappt hätte das Hund die Schelle ganz ignoriert bezweifele ich , dafür sitzt das schon viel zu fest und Maschinen habe ich ja auch nicht . Melden dürfen sie schon – nur nicht mehr so rein steigern. Üben auch schon fleißig an Zwischenziel 1. Ich lege die Hunde zB mal auf ihren Plätzen ab wenn ich spüle. Dadurch das unsere Wohnung so klein ist habe ich sie dabei gut im Blick. Genauso wenn ich mich fertig mache zum rausgehen oder wenn wir reinkommen. Bei dem Matschwetter eh praktisch zum trocknen. Das selbe Spiel wenn es Futter oder ihre Esslöffel voll Kehlkopffleisch gibt , dann habe ich gleich eine Superbelohnung.
Überlege auch für Krüsi mal eine Box anzuschaffen und ihren Platz dann darin zu verlegen - natürlich offen. Dann könnte ich im Notfall einfach mal die Türe zu machen.
Unser „Hunde sind doof in gewissen Umkreis um die Wohnung rum „ Problem gehe ich so an . Versuche mind 1-2x täglich mit jedem Hund einzeln ca 15 Min durch unsere Straßen zu gehen und belohne Blickkontakt zu mir , sobald Hund in Sicht ist.
Ich habe nun jahrelang versucht auch hier Hunde „schön zu füttern“ – ohne Erfolg . Dann halt weggucken – wer mich ansieht hat schon mal was anderes zutun als stänkern.
Finde dieser Plan ist realistisch und machbar.
Wir leben irgendwie in 2 "Zonen" , sobald wir die Freilaufgegend erreicht haben , sind alle Probleme weg , wer uns da sieht würde nie auf die Idee kommen das wir irgendwo Probleme haben. Das nagt natürlich auch irgendwo am menschlichen Ego – man denkt öfter "Wieso hier und da nicht?" Natürlich Schwachsinn – es ist halt so und grübeln brachte mich noch nie weiter. Genauso der Gedanke "Man nun brauchst schon wieder Hilfe" – Schwachsinn , sollte das einfach positiver sehen , selbst der "perfekteste" Mensch braucht irgendwann Hilfe.
Aber ich sollte eh viel optimistischer werde. Mal mehr die guten Sachen sehen , anstatt mich mit den "schlechten" aufzuhalten. Man wächst doch mit jedem Erfolg und davon hatten/haben wir ja eine Menge.
zB gestern wieder : 2x Hundebegegnung , 2x hat Rexi "gespielt" und 2x wollte der andere Hund danach nicht zurück zum Besitzer.
2x beide Hunde zu mir gerufen , beide neben mir absitzen lassen und ruhig gewartet bis Besitzer Hund abrufen/abholen konnte.
Klappt supi hier und ich sollte stolz drauf sein das bei sowas Krüsi ruhig und gelassen ist – es sei denn der andere bedrängt sie weiter , aber dann mal zu zeigen wo die Grenze ist darf sie auch. Normales Hundeverhalten ist ja erwünscht.
Mir fällt auch immer mehr auf, dass ich vieles was die Trainerin mir geraten hat , schon geübt habe – die Hunde das also kennen. Nur nicht in solchen Situationen.
zB das "blocken" mit der flachen Hand
Die 2 kennen das vom "warten" , beim Dummytraining auch schon öfter genutzt , wenn ich einen Hund nicht angebunden hatte und er wollte los oder in x anderen Situationen. Nur bei Hundebegegnungen wo Krüsi zB bellt kam ich nie auf die Idee das einzusetzen.
Ist also irgendwie so : Man hat einen Werkzeugkasten und kennt auch das Werkzeug – nur wo genau man was am besten einsetzt habe ich noch nicht genau raus.
Also wird "sortiert"