Das menschliche Ego…
… oder besser : Wieso muss man sich immer wieder überschätzen und Schritt 3 vor Schritt 2 machen?
Gestern kam meine Freundin und wir 4 wollten in den Wald fahren (also 2 Menschen und 2 Hunde)
Jetzt ist meine Freundin für die Hunde das , was für mich Depeche Mode live ist *gg*
Sie brauchen sie nur zu sehen und sind auf 180 vor Freude , ihr Gebell und Gequicke übertrifft fast selbst mein Gekreische auf DM Konzerten (aber nur fast gg)
Und ich habe echt gedacht , dass es doch eine prima Situation zum üben wäre. Angekündigt war meine Freundin für 13 Uhr , ca 12.40 habe ich beide Hunde auf ihre Decken verfrachtet und ihnen was zum knabbern gegeben , 12.45 schellte es – ich dachte es wäre der Postbote. Gehe also zur Türe , Hunde bis auf ein gelegentliches „Wuff“ ruhig, öffne die Türe und schon stand meine Freundin im Flur – Hunde von jetzt auf gleich auf 180. Eigentlich sinnlos da noch groß einzugreifen – Volltrottel (ich) versuchte es trotzdem – Erfolg lief unter „Das war ein Satz mit x – nämlich nix“
Wenigstens habe ich nach der Begrüßung die Sache noch ein wenig gerettet und konnte beide Hunde auf ihren Decken halten – still ist aber was anderes.
Konnte mich so anziehen , Hunde ihre Geschirre anlegen und es ging raus : Die ganze Straße wusste das die 2 wieder Auto fahren , so laut war das Gejodel.
Morgen kommt sie wieder und da werde ich es anders angehen – sie erst garnet rein lassen , sondern mit den Hunden zum Auto gehen. Wenn wir das ruhig schaffen bringt es mehr als zu versuchen gegen ihre Aufregung anzugehen. Nach der Waldrunde morgen dann zusammen rein – so rum ist zum jetzigen Zeitpunkt besser.
Allerdings meinte meine Freundin , dass beide Hunde schon ein wenig ruhiger waren als sonst (hatte sie Ohrenstöpsel? Aber wenn sie es sagt..)
Die Waldrunde gestern war dann wie immer. 3 Std liefen beide Hunde frei , vorbei an Futterstellen für Wild usw keiner ging mehr als ein paar Meter rein , blieben fast immer auf den Wegen, drehten sich immer wieder zu uns um und „fragten“ – 0 Probleme. Und nein ich grübel nun nicht wieder „warum da und nicht zuhause“ – es ist halt so..
Habe zwar gestern keine Bilder gemacht , aber ein paar vom letzten Jahr tun es ja auch – der Wald hat sich ja nicht verändert *gg*
Und deshalb liebt man Tante Doris so ;)




