Auf Wurstwasserspuren
Der männliche Teil hier hatte gestern Suppe mit Würstchen und da man ja nix umkommen lassen soll , wurde heute eine Wurstwasserschleppe gelegt:
Ich war zuerst Pipirunde , dann Hunde zurückgebracht und den alten Futterbeutel ca 1/3 in Wurstwasser getaucht, diesen dann “angeleint” , in Plastikbeutel verstaut und damit in der Bauchtasche ab aufs Rad.Zuerst zu den großen Wiesen und die waren menschenleer – also einen Baum als Startpunkt ausgesucht (ich blinde brauche sowas großes sonst vergesse ich wo der Anfang war gg), angeleinten Beutel ausgepackt und kräftig auf den Boden gedrückt – losmarschiert. Fast nur grade mit kleinem Bogen drin, 2x an Bäumen “Zwischenstopps” eingebaut (Beutel fester auf Boden gedrückt) , einmal über einen Schotterweg und als Bonus über eine Brücke . Laut Google Earth waren das 378,34m. Beutel versteckt (gebetet das er hinterher noch da war) , aufs Rad und hinten rum wieder nachhause.Hunde geschnappt und als wir dort waren war die Liegezeit ca 45 Min (geschätzt , hatte beim legen Uhr vergessen und auch hier net geschaut wie spät es war). Hunde davor abgelegt und ein bissel Wurst auf den Abgang gelegt – beide Hunde angeleint angesetzt.Beide Hunde suchten die Wurststücke , aber nur Krüsi zog dann los – Rexi blieb lieber bei mir , auch net schlimm – hab mir seine Leine dann umgehangen. Durch die Reifenspuren konnte ich gut sehen das Krüsi schön auf der Spur lief , jeden “Zwischstop” erwischte – wo ich beide kurz ablegte und belohnte – und nach einem neuen “such” ging sie sofort weiter auf der Spur.
Am Weg ist sie gekreiselt , hat sich aber wieder ein gesucht und bis zur Brücke war’s wieder schön. Dort war sie ein bissel verwirrt – mit kleiner Hilfe ging’s aber auf die andere Seite direkt zum (noch vorhandenen) Beutel – große Belohnung für beide (Rexi hat Seniorenbonus gg.
Dann durften beide runter ans Wasser – bis zum Bauch planschen um dann über eine riesen Runde durch den Stadtpark usw wieder zurück zu gehen.
Besonders schwer war es für Krüsi nun nicht , aber da diesmal ja beim legen nicht zugesehen wurde (sonst verschwinde ich ja immer nur kurz aus dem Blickfeld) , habe ich die Spur bewusst so leicht gemacht. Immer nur eine neue Schwierigkeit , damit es nicht im Chaos endet .
Madam suchte nicht durchgehend mit tiefer Nase , aber da das Gras teilweise knöchelhoch war , dürfte der Beutel auch garnet immer den Boden berührt haben . Suchen darf sie eh wie sie möchte – so lange es nicht km weit von der Spur weg ist.
In den Kongs ist heute übrigens reingedrückter Scheiblettenkäse *gg*